Wir sind was wir essen

Bullet pro­of cof­fe

Die Tradition von Butter in hei­ßen Getränken geht auf das Volk der Sherpas zurück, die im Himalaya leben. Der Amerikaner Dave Asprey zog beim Bergsteigen in Tibet sei­ne Kraft vor allem aus Tee mit Butter und brach­te die­se Idee mit nach Silicon Valley, erfand dort sei­nen Bulletproof Coffee, zu deutsch „kugel­si­che­rer Kaffee“. Das Getränk ver­spricht Energie zum Bäume aus­rei­ßen am Morgen und ein Sättigungsgefühl, wel­ches bis zum Mittagessen anhält. In Amerika sind Heißgetränke und Kaffee mit einer üppi­gen Sahnehaube und süßem Sirup dank einer gro­ßen Coffeeshop-Kette nichts unge­wöhn­li­ches, doch Filterkaffee mit Butter (natür­lich die gute Weidelandbutter von gras­ge­füt­ter­ten Kühen) und Kokosöl?

Genau die­se drei Komponenten – ver­rührt mit einem Stabmixer­ ­– bil­den den so genann­ten Bulletproof Coffee, der laut sei­nem Erfinder bis zu sechs Stunden Energie lie­fert und das Frühstück daher pro­blem­los erset­zen kann.

Das Geheimnis dahin­ter: Der Kaffee ist durch die Butter und das Öl sehr cre­mig und lie­fert dem Körper sofort Energie, da Kokosöl haupt­säch­lich mit­tel­ket­ti­ge Triglyceride ent­hält und die­se schnell in die Leber gelan­gen. Alles was das Organ nicht benö­tigt, wan­delt es in Ketone um.
Die lang­ket­ti­gen Triglyeride der Butter benö­ti­gen hin­ge­gen Verdauungsenzyme und Gallsäure. Durch das Fett gelangt das Koffein lang­sa­mer ins Blut.

  • 1 Tasse frisch auf­ge­brüh­ter Kaffee
  • 40 – 80 Gramm unge­sal­ze­ne Butter
  • 1 Teelöffel Kokosöl

Mit einem Schneebesen oder Milchschäumer das Getränk schau­mig schla­gen, bis eine cre­mi­ge Konsistenz ent­steht. Wichtig: Zucker und Milch sind Tabu. Außerdem soll­te der Kaffee mit einer Filtermaschine zube­rei­tet sein und die Butter von Weideland-Kühen, also Tieren, die nur Gras fres­sen, stam­men.