Horst Haslacher
1974 in Graz gebo­ren.
lebt und arbei­tet seit 1998 in Wien.

Hallo, ich bin Horst

Nachdem ich von klein auf mit mei­nen Eltern die Grazer Bergwelt her­um­ge­turnt bin, ist in mei­ner Jugend die Liebe zum Reisen erwacht. Nach einem schwe­ren Autounfall haben sich mei­ne Werte wei­ter ver­scho­ben und die Sehnsucht mehr von der Welt zu sehen, ande­re Kulturen und Menschen ken­nen zu ler­nen wur­den ver­wirk­licht.

So erkun­de­te ich über Jahre Mittelamerika, Nordafrika, den ara­bi­schen Raum über Indien, Süd-Ostasien, Indonesien, den Philippinen bis nach China.

Weiters ent­deck­te ich mei­ne Liebe zu Märkten, zu Nahrungsmittel und somit zum Kochen. Daraus hole ich mir viel Kraft und Ruhe, und auch das Scheitern beim Kochen fin­de ich eine wun­der­ba­re Lehre.

Was ich aber von all den Reisen mit­nahm ist, die Freude am Leben und ande­ren Menschen auf Augenhöhe zu begeg­nen.

Vor knapp einem Jahrzehnt kehr­te ich wider die hei­mi­schen Berge zurück. Vorerst nicht aus der Sicht des Wanderers, son­dern der des Kletterers.

In die­ser Zeit ging es in mei­nem Leben auch sehr tur­bu­lent zu, wenig Schlaf, Stress und das mani­fes­tier­te sich beim Klettern in Höhenangst. Ich beschloss mich nicht mehr von mei­nen Ängsten beherr­schen zu las­sen und übte mit dem Klettern gezielt mei­ne (Höhen)ängste zu akzep­tier­ten und dadurch zu besie­gen.

Die letz­ten Jahre erfreu­te mich immer mehr das kraft­scho­nen­de tech­ni­sche Bewegen in der Vertikalen, sowohl in der Halle als auch am Fels. Harte schnel­le und kraft­rau­ben­de Routen durch Dächer mache ich ger­ne im Training, aber viel lie­ber spü­re ich die Sonne auf der Haut, den Wind der um die Nase weht, der Fels der Rauh die Haut der Hand strei­cheln, die tech­ni­sche Bewegung die wie von selbst abläuft, den Weg als Ziel zu begrei­fen.

Atmen, Ruhe, Entspannen